Über

Aramis Freiherr von Maltzahn lehnt an einem Baum und blickt lächelnd zur Kamera. Er trägt ein gestreiftes helles Hemd und eine Cordhose.

Aramis 
Freiherr von Maltzahn

Autor & Künstler 

 

* 2004 Radebeul 

 

Zu schreiben ist weit mehr, als das bloße Platzieren von Wörtern - es bedeutet, in mich zu fühlen, zu versagen, zu bluten und zu formen. Keiner meiner Texte entsteht plötzlich, er wird gemacht. Erst, wenn ich mich vor der Scham entblößt habe, jedes Detail zerrissen, die Haut abgestreift, Muskeln und Venen seziert und meine Knochen beiseitegeschoben habe; erst, wenn der Füller mit Blut schreibt, dann kann ich lesen, was ich fühle, dann kann ich sagen, was ich denke. Es ist dieser Moment, indem mein kreativer Prozess seinen Höhepunkt erreicht und ich die klare Sicht auf das Geschriebene besitze. 

Bis dahin ist jedes Gedicht ein Versuch, jedes Prosastück eine Überredung; aber einmal die Schwelle des Sagbaren / Denkbaren / Fühlbaren überschritten, gibt es nichts mehr, was den Einfluss eines Werkes auf mich schmälern könnte. 

Die Feder kratzt nicht nur über das Papier, sie kratzt auch in mich; ich selbst werde zum Medium meiner Kunst

Poesie existiert nah am Abgrund und ich tanze mit ihr.

 

 

Impressionen

© Mario & Aramis Freiherr von Maltzahn 2026 

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